Satzung

hangaram e.V. – Satzung

§ 1 Name und Sitz

1. Der Verein trägt den Namen „hangaram“.
2. Er führt nach Eintragung in das Vereinregister den Namenszusatz „eingetragener Verein“ in der Abkürzung „e.V.“.
3. Der Verein „hangaram“ hat seinen Sitz in Berlin.

§ 2 Zweck und Tätigkeit

1. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche, sondern ausschließlich
und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der §§ 51-68 Abgabeordnung.
2. Zweck des Vereins ist die Förderung des Austausches und die Vermittlung zwischen deutscher und koreanischer Kultur.
3. Der Vereinszweck wird insbesondere verwirklicht durch folgende Tätigkeiten:

– eine periodisch erscheinende Zeitschrift sowie Website mit Themen des politischen und kulturellen Zeitgeschehens
beider Länder, die zur Förderung des Austausches der Kulturen gemäß § 2, Abs.2 dienen. Der Leserkreis besteht
aus Mitgliedern und Interessenten.
– Organisation und Durchführung von Veranstaltungen (wie Seminare, Konferenzen, Festivitäten und Kulturabende);
– Kooperation mit gemeinnützigen Organisationen.

§ 3 Arten der Mitgliedschaft

Mitgliedschaftsarten des Vereins sind:

a. Ordentliche (aktive) Mitgliedschaft (§4)
b. Außerordentliche (passive) Mitgliedschaft (§5)
c. Ehrenmitgliedschaft (§6)

§ 4 Ordentliche Mitgliedschaft

1. Ordentliches (aktives) Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden.
2. Die Mitgliedschaft wird durch Eintritt in den Verein begründet.
3. Die Beitrittserklärung ist schriftlich vorzulegen.
4. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Lehnt der Vorstand die Aufnahme ab, so entscheidet über die Beitrittserklärung
die Mitgliederversammlung. Der Eintritt wird mit Aushändigung einer schriftlichen Aufnahmeerklärung wirksam.

§ 5 Außerordentliche Mitgliedschaft

1. Für außerordentliche (passive) Mitglieder gelten die Vorschriften über ordentliche Mitglieder entsprechend.
2. Die außerordentlichen Mitglieder haben in der Mitgliederversammlung kein Antrags-, Stimm- oder Wahlrecht.

§ 6 Ehrenmitgliedschaft

1. Durch Beschluss des Vorstandes kann Personen, die sich um die Zwecke des Vereins verdient gemacht haben, die Ehrenmitgliedschaft
verliehen werden.
2. Für Ehrenmitglieder gelten die Vorschriften über außerordentliche Mitglieder entsprechend.

§ 7 Austritt und Ausschluss von Mitgliedern

1. Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, Austritt oder Ausschluss. Ein Mitglied kann seinen Austritt gegenüber dem Vorstand zum Schluss
des Geschäftsjahres mit einmonatiger Kündigungsfrist erklären.
2. Durch Beschluss des Vorstandes kann ein Mitglied ausgeschlossen werden, wenn es das Ansehen oder die Interessen des Vereins schädigt,
oder aus anderen wichtigen Gründen. Vor der Beschlussfassung über den Ausschluss ist dem Mitglied Gehör zu geben.
Der Beschluss ist dem Mitglied schriftlich mitzuteilen. Gegen den Beschluss ist binnen einer Frist von einem Vierteljahr
die Berufung an die Mitgliederversammlung zulässig. In diesem Fall kann der Vorstand beschließen, dass die satzungsmäßigen Rechte
und Pflichten des Mitglieds bis zur Entscheidung der Mitgliederversammlung ruhen.

§ 8 Mitgliedsbeitrag

1. Die ordentlichen und außerordentlichen Mitglieder leisten einen jährlichen Mitgliedsbeitrag.
2. Die Höhe des Mitgliedsbeitrags bestimmt die Mitgliederversammlung durch Beschluss.
3. Eine Aufnahmegebühr wird nicht erhoben.

§ 9 Mittel des Vereins

Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke nach § 2 verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendung aus Mitteln des Vereins.

§ 10 Keine Begünstigungen

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung, begünstigt werden.

§ 11 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind

1. der Vorstand (§12);
2. die Mitgliederversammlung (§§ 13-17).

§ 12 Vorstand; Vertretungsmacht

1. Der Vorstand (§25 BGB) besteht aus dem Vorsitzenden sowie dem 1.Stellvertretenden (gleichzeitig Schriftführer) und dem 2. Stellvertretenden
(gleichzeitig Schatzmeister) Vorsitzenden, die den geschäftsführenden Vorstand bilden.
2. Der Vorstand wird gemäß § 26 BGB durch zwei Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes gemeinsam vertreten.
3. Der Vorsitzende und gegebenenfalls die übrigen Mitglieder des Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von einem
Kalenderjahr gewählt. Für das Amt des 1. und 2. Stellvertretenden Vorsitzenden hat der Vorsitzende das alleinige Vorschlagsrecht.
Der Vorstand bleibt bis zur satzungsmäßigen Bestellung des nächsten Vorstandes im Amt.
4. Das Amt eines Mitglieds des Vorstandes endet mit dem Ausscheiden aus dem Verein.
5. Bei Wegfall eines Mitglieds des Vorstandes während der Amtsdauer dieses Mitglieds bilden die übrigen Vorstandsmitglieder allein den Vorstand
bis zur satzungsmäßigen Bestellung des nächsten Vorstandes. Ein vorzeitig freigewordenes Amt eines Vorstandsmitglieds kann durch eine
vorgezogene Wahl durch die Mitgliederversammlung neu besetzt werden.
6. Die Bestellung des Vorstandes ist nur widerruflich, wenn ein wichtiger Grund für den Widerruf vorliegt. Ein wichtiger Grund im vorgenannten
Sinne ist insbesondere grobe Pflichtverletzung oder Unfähigkeit zur ordentlichen Geschäftsführung.

§ 13 Mitgliederversammlung

1. Folgende Angelegenheiten des Vereins werden durch Beschlussfassung in einer Mitgliederversammlung geordnet:

– Höhe des Mitgliedsbeitrags;
– Entlastung des Vorstandes bei Jahresbericht und –abrechnung;
– Änderung der Satzung;
– Auflösung des Vereins.

2. Der Vorstand beruft die ordentliche Mitgliederversammlung, wenn es das Interesse des Vereins erfordert, jedoch mindestens einmal jährlich.
3. Einmal jährlich hat der Vorstand einen Jahresbericht und eine Jahresabrechnung
vorzulegen und die Mitgliederversammlung über die Entlastung des Vorstandes Beschluss zu fassen.
4. Das Protokoll der Mitgliederversammlung ist vom Vorstand zu unterzeichnen.

§ 14 Form der Berufung

1. Die Mitgliederversammlung ist vom Vorstand schriftlich oder per E-Mail unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen einzuberufen.
2. Die Berufung der Mitgliederversammlung muss die Tagesordnungspunkte bezeichnen.
3. Die Frist beginnt mit dem Tag der Absendung der Einladung an die letzte bekannte Mitgliederanschrift.

§ 15 Beschlussfähigkeit

Beschlussfähig ist jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung.

§ 16 Auflösung des Vereins

1. Zur Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins (§ 41 BGB) ist eine Anwesenheit von drei Vierteln der Vereinsmitglieder erforderlich.
2. Ist eine zur Schlussfassung über die Auflösung des Vereins einberufene Mitgliederversammlung nach Abs.1 nicht beschlussfähig,
so ist innerhalb eines Monats eine zweite Versammlung einzuberufen, deren Termin nicht länger als zwei Monate von demjenigen
der vorhergehenden Mitgliederversammlung getrennt sein darf. Die Einladung zu der weiteren Versammlung hat einen Hinweis auf
die erleichterte Beschlussfähigkeit (Abs.3) zu enthalten.
3. Die zweite Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.
4. Die Liquidation erfolgt durch den Vorstand.
5. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an eine juristische Person des
öffentlichen Rechts oder an eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für die Förderung der Jugend.

§ 17 Beschlussfassung

1. Es wird durch Handzeichen abgestimmt. Auf Antrag von mindestens einem der Anwesenden ist schriftlich und geheim abzustimmen.
2. Bei der Beschlussfassung entscheiden unbeschadet die Abs.3, 4 und 5 die einfache Mehrheit der erschienenen Mitglieder.
3. Zu einem Beschluss, der eine Änderung der Satzung enthält, ist eine Mehrheit von drei Vierteln der erschienenen Mitglieder erforderlich.
4. Zur Änderung des Zwecks der Satzung ist die Zustimmung von drei Vierteln aller Mitglieder erforderlich; die Zustimmung der nicht erschienenen
Mitglieder muss schriftlich erfolgen.
5. Zur Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins (§ 41 BGB) ist eine Mehrheit von drei Vierteln der erschienenen Mitglieder (§ 16, Abs.1) notwendig.

§ 18 Erfüllungsort und Gerichtsstand

Erfüllungsort und Gerichtsstand für alle aus dieser Satzung sich ergebenden Rechte und Pflichten ist Berlin.

§ 19 Salvatorische Klausel

Sollten einzelne Bestimmungen dieser Satzung unwirksam sein oder diese Satzung Lücken enthalten, wird dadurch die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen
nicht berührt. Die Vereinsmitglieder verpflichten sich, anstelle dieser unwirksamen Bestimmungen auf die Beschlussfassung und Aufnahme derjenigen
Bestimmungen hinzuwirken, welche dem Sinn und Zweck der unwirksamen Bestimmungen am meisten entsprechen. Im Falle von Lücken verpflichten sich die
Vereinsmitglieder auf die Beschlussfassung und Aufnahme derjenigen Bestimmungen hinzuwirken, die dem entsprechen, was nach Sinn und Zweck der
Satzung vereinbart worden wäre, hätte man diese Angelegenheit von vornherein bedacht.